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Buchvorstellungsthread

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Buchvorstellungsthread

Beitragvon Thanatos » Mo 20. Jul 2009, 21:58

So dann, das hier wird kein sinnloser Aufzählungsthread, sondern soll den Mitgliedern hier die Möglichkeit geben, dem Rest der Community Werke der Literatur vorzustellen, die ihr z.B. gerade lest oder beendet habt, die ihr besonders herausragend fandet (und evtl. weitgehend unbekannt sind) usw. (man findet eh immer eine Rechtfertigung ;) )

Das Buch, das ich hier vorstelle, gehört nicht zu den Kalibern à la "Schuld und Sühne" oder "Die Buddenbrooks", sondern darf zur schändlichen Trivialliteratur gezählt werden, was dem Unterhaltungsgrad aber keinesfalls schadet ^^

Die Hyperion-Gesänge von Dan Simmons, Sci-Fi (laut wikipedia "SpaceOpera"), 1989/1990
Hab ich hier schon seit Jahren herumliegen, aber konnte mich früher nicht dazu aufraffen, das 1400 Seiten schwere Stück zu lesen. Gestern angefangen und was soll ich sagen: Dan Simmons erschafft detaillierte, vertraute und gleichzeitig fesselnde Welten. Ich hab erst den Prolog beendet (und bin damit auf Seite 66), deshalb kann ich noch wenig über den Verlauf des Plots erzählen. Man wird aber gleich zu Beginn und ohne Erklärungen in die Handlung katapultiert, der Autor führt den Leser nur sehr langsam durch die Welt, behält aber durch die fantasievolle Umgebung und interessante Natur dieser bizarren Welt die Spannung aufrecht.Dazu möchte ich auch den ersten Satz des Buches hier zitieren:
Die Hyperion-Gesänge - copyright by Dan Simmons hat geschrieben:Der Hegemoniekonsul saß auf dem Balkon seines Ebenholzraumschiffs und spielte Rachmaninoffs Prelude in cis-Moll auf einem uralten, aber gut erhaltenen Steinway, während sich große grüne Saurierwesen unten in den Sümpfen drängten und heulten.

Die Handlung in aller Kürze: Sieben Pilger wurden von der "Hegemonie" (quasi das fast alles beherrschende Imperium) losgeschickt, um auf dem Planeten Hyperion, der sich außerhalb des Einflussgebiets der Hegemonie befindet, die sogenannten "Zeitgräber" und das dort beheimatete unbekannte Wesen "Shrike" zu untersuchen. Auf dem Weg zum Planeten erzählt jeder der Pilger seine Lebensgeschichte und Beweggründe, die Pilgerreise auf sich zu nehmen, im zweiten Teil des Buches erreichen sie Hyperion und erkunden die Zeitgräber und Shrike.

Ich habe eigentlich mit Science-Fiction nicht viel am Hut, das hier ist das erste Buch, welches in diese Kategorie gehört, aber ich war selten so gefesselt wie bei dem hier, sehr lesenswert.
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Re: Buchvorstellungsthread

Beitragvon Lone Wolf » So 2. Aug 2009, 19:06

Thanatos hat geschrieben:Gestern angefangen und was soll ich sagen: Dan Simmons erschafft detaillierte, vertraute und gleichzeitig fesselnde Welten. Ich hab erst den Prolog beendet (und bin damit auf Seite 66), deshalb kann ich noch wenig über den Verlauf des Plots erzählen.


Wie weit bist du denn nun? Fertig? Wie wars denn so? Hat es bis zum Ende deine Erwartungen erfüllt?


Zum eigentlichen Thema, eine Buchempfehlung von mir.



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Das Buch erschien 1999 und ist eine Autobiographie. Ich habe das Buch vor ca. 8 Jahren das erste mal gelesen und war sehr "beeindruckt".

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Jane Goodall wurde am 03.03.1934 in England geboren. Sie wuchs den größten Teil ihrer Kindheit und Jugend auf dem Land auf, da diese Zeit in den 2. Weltkrieg fiel und es dort sicherer war. Schon von klein auf war sie sehr an Tieren und auch an deren Wohl interessiert. Sie wollte für ihr Leben gerne einmal nach Afrika (das Buch "Tarzan" hatte in ihr diesen Wunsch geweckt), doch wie sie dies erreichen sollte, war ihr nicht klar, da ihre Familie nicht wohlhabend war. Daher begann sie zuerst eine Sekretärinnenausbildung, für ein Studium war kein Geld vorhanden. Nach dem Abschluss erhielt sie kurz darauf eine Einladung einer Freundin, welche in Afrika lebte....

Und damit begann ihr doch recht einmaliges Leben. Sie traf dort Louis Leakey, der ihr ermöglichte nach Gombe zu reisen und dort unter wilden Schimpansen zu leben und sie zu erforschen (und das obwohl sie von "Forschung" und "Biologie" nicht viel Ahnung hatte, sie hatte ja nicht studiert). Dieses fehlende Studium bereitete ihr in der Forscherwelt auch einige Probleme, da man sie nicht ernst nahm. Neue Erkenntnisse, beispielsweise, dass Schimpansen zu Kannibalismus neigen und auch gezielte Angriffe auf andere Gruppen ausführen, wurden lange nicht geglaubt.

Nach vielen Jahren erfuhr sie auf einer Konferenz, wie schlimm die Zustände bei der Affenhaltung in Forschungslabors sind. Seitdem hatte sie es sich zur Aufgabe gemacht, die Situation dieser Tiere zu verbessern. Dazu kam, dass sie in Afrika immer mehr damit Konfrontiert wurde, wie arm die Bevölkerung ist und welche Auswirkungen dies auf das Land und auch auf die Schimpansen hat. Daher startete sie vor Ort Projekte, um an dieser Situation etwas zu ändern. Für all dies ist sie nun ständig auf der Reise, gibt Interviews, hält Vorträge, besucht Einrichtungen,... Sie hat zu dem ein sehr ausgeprägtes Interesse an Umweltschutz entwickelt und versucht diesen Gedanken, wo es nur geht weiter zu geben.


Das Buch ist in mehrere Teile unterteilt. Die ersten Kapitel drehen sich um ihre Kindheit, Jugend und auch ihre Familie - gerade ihre Mutter "Vanne" ist ihre Krafquelle. Später geht es dann sehr ausführlich um die Forschungszeit in Gombe. Und über ihren 2. Ehemann, der sie in vielen Dingen sehr unterstützt hat und ihr auch gerade in der Politik wohl sehr helfen konnte. Später dann geht es vor allem um die Probleme, die wir auf diesem Planeten so haben und - daher der Titel - das sie die Hoffnung auf eine Besserung noch nicht aufgegeben hat.

Auf mich macht sie einen sehr nachdenklichen Eindruck. Viele ihrer "Gedankenpunkte" finde ich auch bei mir. Manche daraus folgende Gedankengänge sind identisch, bei anderen verfolgt sie andere Ideen. Vieles war für mich sehr lehrreich. Für mich ist dies zum Beispiel ein Buch, bei dem ich mich hinterher in Sachen "Konsum" immer wieder frage: "Brauche ich das wirklich?" Vieles ist doch überflüssig und das Geld an anderer Stelle "sinnvoller" eingesetzt. Dazu bewundere ich ihre Energie und ihr Engagement in Sachen Tier-, Umweltschutz und auch Menschenrechte - denn all dies ist eng miteinander verknüpft.

Für all jene, die sich für dieses Thema interessieren, ist das Buch sehr gut geeignet - wenn man ihr verzeiht, dass sie sehr religiös ist. So dann und wann kommt Gott in ihren Gedankengängen vor und spielt in der Findung von Lösungen auch eine Rolle. Wer mit Religion und Spiritualität nichts anfangen kann, der könnte evtl nicht so begeistert sein. Wobei ich als doch sehr "extremer Gegner" der Kirche keine Probleme hatte diese Phasen zu "überlesen" ^^

Kapitel, die ich besonders ans Herz legen möchte, sind die letzten:

13) Die moralische Evolution
14) Auf der Straße nach Damaskus
15) Hoffnung
16) Jenseits des Holocaust
und schließlich 17) Das Ende am Anfang
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Re: Buchvorstellungsthread

Beitragvon Thanatos » Do 13. Aug 2009, 01:41

Lone Wolf hat geschrieben:Wie weit bist du denn nun? Fertig? Wie wars denn so? Hat es bis zum Ende deine Erwartungen erfüllt?

Kennst du diese Situation, wenn du am Nachttisch sechs verschiedene Bücher liegen hast (ja, ein Reclamheft ist ab 49 Seiten Umfang auch als Buch zu werten! *hust*) und du mal deine momentane Lektüre vernachlässigst und dich anderen Werken widmest? Einfach aus der Laune heraus ^^
Das Buch ist wahnsinnig gut, keine Frage, bin aber momentan erst bei Seite 430, weil ich ja auch mal was anspruchsvolles wie Büchner lesen muss (und ich die momentane Erzählfigur überhaupt nicht leiden kann, die wechselt bei dem Buch nämlich alle hundert Seiten).
Nebenbei fresse ich sehr gern Krimis, besonders die britischen Klassiker Doyle und Christie haben einen schönen Platz in der vordersten Reihe der literarischen Ecke meines Herzens.
Tod in den Wolken/Death in the Clouds von Agatha Christie - habe ich gerade beendet. Sprachlich typisch Christie, d.h. nicht besonders herausragend, aber der Mord und die Suche nach dem Täter waren spitze. Ich bin immer noch gebeutelt, weil ich diesmal den Täter sehr früh identifizieren konnte ;3 Was mich bei dem Werk aber gestört hat, war die Stimmung. Frühere Romane hatten eine gewisse Melancholie, die fehlt hier völlig, stattdessen arten die Nebenplots zu kitschigen Liebesgeschichten aus *kopf-schüttel*
Zur Handlung: Während eines Fluges von Paris nach London wird eine alte Frau vergiftet. Der Mord kann nur von einem der übrigen neun Passagiere des hinteren Abteils oder einer der beiden Stewards begangen worden sein. Welch unglaubliche Schicksalsfügung, dass Hercule Poirot im selben Abteil sitzt. Sonst noch an Bord: eine Frisörin, ein Zahnarzt, zwei blaublütige Damen, ein HNO-Arzt, ein zweiköpfiges Archäologengespann, ein Kriminalautor und ein Geschäftsmann, jede(r) von ihnen mit passenden roten Heringen ausgestattet, um den Leser in die Irre zu führen (HA! Dieses mal nicht, Tante Agatha!). Die Lösung ist so simpel und schlüssig und dürfte doch für viele überraschend kommen. Es gehört zwar nicht zu ihren Meisterwerken, aber "Tod in den Wolken" kann man mit Sicherheit zu ihren besseren Werken zählen :D
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Brian Lumley - Necroscope

Beitragvon Schatten der Nacht » Mo 24. Aug 2009, 23:53

Auch, wenn ich nicht ein Fan von Vampirbüchern bin, so muss ich doch sagen, dass mich diese Bücher gefesselt haben wie selten Bücher es tun.
Wie soll man über ein 25-teiliges Werk (zumindest im deutschen) eine Zusammenfassung schreiben, bzw. das Gefühl dieser so umfassenden Saga wiedergeben?

Am ehesten passt da noch der folgende Text (schimpft mich faul nicht selbst was zu schreiben - ich bins ;)):

Necroscope® Blog hat geschrieben:Tote Menschen erzählen uns keine Geschichten! Außer Harry Keogh, dem Necroscope. Und was sie ihm erzählen, ist erschreckend: In den Bergen Rumäniens wächst etwas unsagbar Böses heran. Vor langer Zeit in heiligem Boden mit Silber gebunden, schmiedet ein Meister-Vampir seine Ränke. Gefangen im »Unleben«, weder tot noch lebendig, hungert Thibor Ferenczy nach Freiheit und Rache. Sein menschliches Werkzeug ist Boris Dragosani, Mitglied einer geheimen sowjetischen Spionage­abteilung. Dragosani ist ein gelehriger und wissenshungriger Schüler, begierig, das endlos Verderbte in dem Vampir auszuloten. Ferenczy lehrt Dragosani die schreckliche Fähigkeit der Nekromantie und gibt ihm damit die Kraft, alle Geheimnisse der Toten aus deren Geist und Körper zu reißen. Dragosani aber will nicht Ferenczys Freiheit, sondern die Macht über die ganze Welt. Er will die Welt mit dem Wissen, das er den Toten entreißt, beherrschen. Sein einziger Gegner: der junge Harry Keogh, der Liebling der Lebenden und der Toten. Um Harry zu beschützen, würden die Toten alles tun – sogar sich aus ihren Gräbern erheben!

Brian Lumley verbindet in seiner grandiosen Vampir-Saga Elemente aus Horror- und Spionage-Thriller zu einem einmaligen Mix, der in der Schaffung einer eigenen bizarren Vampirwelt­ gipfelt, in der die Wamphyri in steilen Felstürmen mit mächtigen Festungsanlagen hausen. Die Menschen sind nur Freiwild, und wenn die Vampir-Lords auf Jagd gehen, bleibt ihnen nicht mehr, als aus den Schatten der riesigen Schwingen zu flüchten.
Zuletzt geändert von Schatten der Nacht am Mo 24. Aug 2009, 23:58, insgesamt 1-mal geändert.
And of this pales to utter insignificance in light of the fact that my ship is once again gone, savvy?
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Re: Buchvorstellungsthread

Beitragvon Lone Wolf » Sa 12. Sep 2009, 12:11

Ich bin grad mal wieder bei "Clive Cussler" gelandet.

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Gefällt mir sehr gut, bin zwar erst zu 1/3 fertig, aber dank Wochenende wird sich das schnell ändern. ^^
Sollte hier jemand den Autor kennen, so sei verraten, das Buch unterscheidet sich komplett von dem wie er sonst schreibt. Worum geht es:

Im Prolog geht es erstmal um die Bergung einer Eisenbahn. Über 40 Jahre lag sie am Grund des "Flathead Lake". Dann folgt mit dem ersten Kapitel der Sprung eben diese 40 Jahre zurück (~ 1905) und beginnt mit einem erfolgreichen Bankraub. Danach teilt sich die Handlung auf. Zum einen versucht Isaac Bell, einer der erfolgreichsten Kopfgeldjäger der USA und Angestellter der Van Dorn Detective Agency, den Bankräuber zu fassen. Zum anderen lernt man auch den Bankräuber Jacob Cromwell kennen, der schon bald berühmt wird unter dem Namen "Der Schlächter". Den Namen hat er erhalten, da er nicht nur die Banken ausraubt, sondern auch alle Anwesenden, egal ob nun Mann, Frau oder Kind, eiskalt erschießt. Auf diese Art schaltet er alle Zeugen aus, somit kann niemand den Mann beschreiben, der die Verbrechen verübt. Zu dem scheint er direkt nach der Tat einfach zu verschwinden. Er nutzt weder die Postkutsche noch war er je in den Personenzügen gefunden worden. Selbst wenn der Bankraub quasi sofort entdeckt wurde, gab es keine Anhaltspunkte wohin der Täter verschwand. Während Isaac Bell die Spur aufnimmt und sich die alten Tatorte ansieht verübt der Schlächter seinen bis dahin größten Coup, er raubt die größte Bank Salt Lake City's aus - Beute ca. 1 Mio Dollar. [weiter bin ich noch net^^]


Das Buch unterscheidet sich damit komplett von dem was ich bisher von Cussler gelesen hab und das dürften sicher an die 20 Bücher sein. Die Bücher sind alle immer sehr spannend und auch informativ. Die Abenteuer führen ein um die Ganze Welt. Und man lernt vor allem die Ozeane sehr gut kennen. Denn normalerweise handeln seine Bücher alle von der NUMA (National Underwater and Marine Agency). An sich beruhen sie zum größten Teil auf Fantasy, doch steckt in ihnen auch immer ein wahrer Kern und viel Selbst erlebtes, da es die NUMA wirklich gibt und von Cussler gegründet wurde. Die NUMA beschäftigt sich überwiegend mit der Bergung verunglückter Schiffe. Somit geht es in den meisten Büchern auch immer wieder irgendwie um genau dies. Was der Anfang dieses Buches an sich auch tut, gut diesmal ist es eine Eisenbahn, aber das kommt so nebenbei schon auch einmal vor^^. Wer sich also so ein wenig für Schiffe, Bergung und all dies interessiert, zudem ein wenig Spannung gerne hat und der auch keine Probleme damit hat, wenn sich Männer die Köpfe einschlagen oder auch mal "aus Versehen" einer Hopps geht, der ist mit Clive Cussler gut bedient.
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Re: Buchvorstellungsthread

Beitragvon Lone Wolf » So 4. Apr 2010, 17:21

Das Hexenbuch von Salem

Habe das Buch bei meinem letzten Besuch zu Hause von meiner Mutter in die Hand gedrückt bekommen. Sie war absolut begeistert davon und ich müsse das unbedingt lesen... Recht hatte sie! Das ist wirklich ein tolles Buch, das zumindest ich nicht mehr aus den Händen legen konnte^^

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Ich kopiere hier einfach mal frech den Text auf der Rückseite, damit ihr einen Einblick bekommt worum es geht...

Connie Goodwin ist fasziniert von den Hexenverfolgungen im Neuengland des 17. Jahrhunderts. Auch ihre Doktorarbeit befasst sich mit dem Thema, und in den Kirchenregistern von Salem hofft sie, Originaldokumente aus jener Zeit zu finden. Bei ihren Recherchen lernt Connie den jungen Restaurator Sam kennen, der ihr prompt seine Hilfe anbietet. Doch den eigenartigsten Fund macht Connie im Haus ihrer verstorbenen Großmutter, das in der Nähe von Salem etwas abgelegen in einem kleinen Küstenstädtchen liegt: Hier entdeckt Connie ein vergilbtes Pergament, das sie auf die Spur eines alten Buches mit sonderbaren Formeln und Rezepten bringt. Als sich Connie näher mit dem Buch beschäftigt, kommt es plötzlich zu rätselhaften Ereignissen....


Die Geschichte wird abwechselnd in 2 Handlungen erzählt. Einmal zur Zeit und aus der Sicht von Connie und zum anderen von Frauen aus der Vergangenheit des 17.Jahrhunderts. Trotz dieses Wechsels kann man die Erzählung flüssig lesen. Die Mutter von Connie wird so dann und wann auch erwähnt und man kann sie wohl zurecht als "Exzentrisch" bezeichnen. Immerhin fällt ihr erst als sie eine Nachricht von der Gemeinde bekommt (Wenn sie nicht endlich die Grundsteuer zahlen, sehen wir uns gezwungen das Haus zu pfänden) wieder ein, dass sie ja vor 25 Jahren das Haus ihrer Mutter geerbt hat. Aber wozu hat man Töchter^^ Connie soll sich das mal ansehen, ein bisschen was dran machen und dann kann man das ja verkaufen. Und so kommt dann eins zum anderen...


Ich hoffe sehr, dass sich Katherine Howe entschließt weitere Bücher zu schreiben. Das Buch macht einfach Lust auf mehr. :)
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Re: Buchvorstellungsthread

Beitragvon Lone Wolf » Di 15. Jun 2010, 07:17

Matthew Reilly - "Das Tartarus Orakel" (2006), "Die Macht der Sechs Steine" (2007) und "Der Fünfte Krieger" (2010)

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Was macht man, wenn man ein Schriftstück hat, welches man nicht lesen kann, da man die benutze Sprache nicht beherrscht? Man sucht sich jemanden der die Sprache spricht. Sprachen kann man ja erlernen. Das ist hier ein wenig anders. Das "Tartarus Orakel" ist als einziges in der Lage die Sprache von "Toth" zu verstehen. Mit dieser Fähigkeit wird es geboren. Und es ist wichtig, dass man erfährt was hier geschrieben steht, denn bei dem Schriftstück handelt es sich um sowas wie eine Schatzkarte. Wer sie lesen kann, wird die 7 Weltwunder entdecken. Aber das ist nicht alles. Die Cheopspyramide, an sich schon ein imposanter Bau, ist ja nicht vollständig - das Pyramidon, der Schlussstein, fehlt. Und das hat seinen Grund. Er ist in mehrere Teile zerlegt und diese wurden von Alexander dem Großen bei den Weltwundern versteckt. Und es ist wichtig, dass man die Steine findet, denn am Tag von "Tartarus" setzt man diese zusammen und krönt die Pyramide damit. In dem Pyramidon ist eine Aussparung, in diese legt man ein wenig Erde eines Landes. Tritt dann das Tartarus Spektakel in Aktion, wird dieses Land für 1000 Jahre unbesiegbar sein. Schafft man es nicht, das Pyramidon an dem Tag an die richtige Stelle zu setzten, wird die Welt untergehen.

Eine Nation unbesiegbar für 1000 Jahre - es erübrigt sich zu sagen, dass dies ein Traum für viele ist. Und da die Weltwunder und auch die Teilstücke nicht einfach so rum liegen, man muss sie ja vor Dieben schützen, hat man mit weiteren Schwierigkeiten zu kämpfen. Es gibt eine Gruppe um die Person des "Jack West" herum, die aus verschiedenen kleineren Staaten der Welt stammen, die versuchen zu verhindern, dass man diese Macht missbraucht. Die Gegner sind zum einen die Europäer, zum anderen aber auch die USA (wer hätte es gedacht^^). Und das schlimme, die Zeit drängt! Ist man nur 1 sec zu spät am richtigen Ort mit dem vollständigen Pyramidon, nimmt das Schicksal seinen Lauf.


In Band 2&3 nun, spielen die Steine erneut eine Rolle, denn es gibt noch etwas anderes. Vor hunderten von Jahren wurden unter der Erde große Pyramiden gebaut. Die mit ihren Spitzen ins Innere der Erde weisen und die durch die Erde hindurch verbunden sind. Über schwierige Wege voller Gefahren kann man an die Spitzen dieser Pyramiden gelangen, hier müssen die Teile des Pyramidons rein geschoben werden, nur so können sie ihre Energie abgeben. Aber man muss dabei folgendes Beachten: Zuerst müssen die Steine gereinigt werden, in einem bestimmten Gefäß mit bestimmten Wasser. Danach müssen sie aufgeladen/aktiviert werden und zu letzt in einer bestimmten Reihenfolge zu exakten Zeiten in die für sie bestimmte Pyramide eingelassen werden. Wer es richtig macht, wird reich belohnt. Und man muss Erfolg haben! Die Erde ist kurz vor ihrem Ende, "die Batterie" im Inneren ist leer. Schafft man es nicht, sie wieder aufzuladen, kann die Erde nicht weiter existieren.


Die "Hauptpersonen": Jack West (Huntsman) - Australien, Maximilian Epper (Wizard) - Kanada, Zoe Kissiane (Princess Zoe, Bloody Mary) - Irland, Liam Kissane (Big Ears, Gunman) Irland, Aziz al Anzar al Abbas (Pooh Bear, Saladin) - Arabische Emirate, Teniente Enrique Velacruz (Noddy ,Matador) - Spanien, V.J. Waetherly (Fuzzy, Witch Doctor) - Jameika, der "Pilot" (Sky Monster) Neuseland und ein "neuer" späterer Beteiligter Benjamin Cohen (Stretch, Archer) - Israel und natürlich Lily (Eowyn) - das Orakel. Und nicht zu vergessen "Horus" der Falke von Jack West. Das der "harte" Kern. Der ein oder andere stirbt während der Geschichte(n), dafür kommen andere dazu.

Die Gegner: Francisco del Piero (Europa), Alexander (Lilys Bruder), Cal Kallis, Colonel Judah (USA), Jack West Sen. (Wolf), und diverse andere noch dazu.



An sich lesen sich die Bücher nicht schlecht. Die Geschichte, die dahinter steckt klingt zwar sehr phantasievoll, aber es könnte durchaus etwas dran sein. Spannung gibt es in den Büchern mehr als geung, Aktion ebenfalls - an sich wird das für meinen Geschmack schon ein wenig übertrieben. An manchen Stellen könnte man sagen "weniger ist manchmal mehr". Trot zallem würde ich jedem, der sich für Geschichte und Altertum, Abenteuer und Aktion interessiert, die Bücher empfehlen. Denn davon bekommt man wirklich genug. Die Idee ist auch schön ausgedacht und sehr detailliert bearbeitet. Kann mich gerade nicht erinnern, etwas ähnliches schon mal gelesen oder gesehn zu haben. Kasse ist dabei auch, dass der Autor das mit Skizzen ergänzt auf die Art versteht man manche Beschreibung der vielen Orte in dem Buch doch besser.


Der Autor "Matthew Reilly" hat noch sehr viel mehr Bücher geschrieben, die aber so mit dieser Geschichte nichts zu tun haben.
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Re: Buchvorstellungsthread

Beitragvon Lone Wolf » Sa 26. Jun 2010, 21:00

Und mal was ganz was anderes. Habe es selbst noch nicht gelesen, erst heute mitbekommen, dass es das Buch gibt. Ich denke aber, es könnte hier evtl den ein oder anderen interessieren. Es klang ja so dann und wann schon mal durch, dass man mit der Medienberichterstattung nicht so ganz zufrieden ist - klingt doch alles irgendwie gleich. Das sieht der Journalist "Tom Schimmeck" scheints ähnlich und hat seine Vorwürfe und wohl auch persönliche Erfahrungen in diesem Buch zusammen gefasst.

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Erschien im: Westend Verlag (04/2010)
Broschiert: 304 Seiten
Preis: 17,95€.









Kurz noch zum Inhalt:

amazon hat geschrieben:
Während Zeit und Geld ständig knapper werden, in den Redaktionen und Korrespondenzbüros immer weniger Leute die gleiche Menge an Arbeit machen, wächst in Wirtschaft und Politik die Macht und Zahl der Spin-Doktoren, PR-Consultants, Agendasetter, Werber, Imageberater, Marktforscher, Eventmanager und Mediencoaches. Meinungen und Stimmungen werden gegen Geld von Profis gemacht. Ihre perfekt designten Bilder und Botschaften zielen direkt auf die Massen. Der unabhängige Journalist ist nur noch Störfaktor. Tom Schimmeck, seit dreißig Jahren Journalist für führende Medien, beschreibt Mechanismen der Gleichschaltung und Ursachen der Misere. Seine Bestandsaufnahme unserer defekten Öffentlichkeit zeigt: Wenn wir nicht bald irgendwo zwischen Putin und Berlusconi landen wollen, brauchen wir mehr denn je eine unabhängige, kritische vierte Gewalt im Staat.


Das Buch wird die Tage den Weg zu mir finden!
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Re: Buchvorstellungsthread

Beitragvon Son of Daedalus » Do 1. Jul 2010, 04:22

Thomas Wieczorek hat zu diesem Thema einen sehr empfehlenswerten Bestseller geschrieben, welchen ich zufallig auch gerade durchgelesen habe.^^

Die verblödete Republik - Wie uns Medien, Wirtschft und Politik für dumm verkaufen

Wie der Titel schon vermuten lässt, haut Journalist und Parteienforscher Thomas Wieczoreck munter auf die Auswüchse der gesellschaftlichen Verblödung rauf. Es gibt kaum ein Thema, welches er bei seiner zynischen Analyse des Ist-Zustandes und der Zusammenhänge auslässt.
Wieczorek sieht in der Verblödung unserer Gesellschaft einen elitär gewollten "Entzweie und Gebiete!"-Prozess, welcher insbesondere durch die sich ausbreitende Halbbildung forciert wird. Er beschreibt die ganzen gesellschaftszersetzenden Prozesse oft absolut nachvollziehbar bis ins kleinste Detail, so dass man bei der Lektüre dieses konzentrierten Missstandes hin und wieder eine kleine Pause einlegen sollte, um tief Luft zu holen und die Wut erst einmal sacken oder gleich raus zu lassen.^^
Ein Boxsack wäre also von Vorteil!^^

Umschlagtext/Inhalt:
"So wenig Niveau war nie! Selbst Qualitätsmedien berichten ausführlich und mit Hingabe vom Dschungelcamp oder Deutschland sucht den Superstar. Gleichzeitig dürfen von der Wirtschaft finanzierte Professoren auch in der Tagesschau dreist als unabhängige Experten auftreten. Ihre Phrasen werden uns als alternativlose Wahrheiten verkauft – während kritische Politsendungen im Nachtprogramm verschwinden.
In seinem neuen Buch deckt Thomas Wieczorek die Auswüchse der allgemeinen Massenverblödung auf. Und er geht der Frage nach: Wird sie bewusst betrieben? Und von wem? Und mit welchem Ziel?
Das Ergebnis seiner Recherchen ist Aufklärung im besten Sinne."



AUTOR(EN) Thomas Wieczorek
VERLAG Knaur TB
SEITENZAHL 336
AUSSTATTUNG Taschenbuch
TB PREIS EUR (D) 8,95
ISBN3-426-78098-4
ISBN 978-3-426-78098-5
ERSCHEINUNGSTERMIN 01.03.2009
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