Matthew Reilly - "Das Tartarus Orakel" (2006), "Die Macht der Sechs Steine" (2007) und "Der Fünfte Krieger" (2010)

Was macht man, wenn man ein Schriftstück hat, welches man nicht lesen kann, da man die benutze Sprache nicht beherrscht? Man sucht sich jemanden der die Sprache spricht. Sprachen kann man ja erlernen. Das ist hier ein wenig anders. Das "Tartarus Orakel" ist als einziges in der Lage die Sprache von "Toth" zu verstehen. Mit dieser Fähigkeit wird es geboren. Und es ist wichtig, dass man erfährt was hier geschrieben steht, denn bei dem Schriftstück handelt es sich um sowas wie eine Schatzkarte. Wer sie lesen kann, wird die 7 Weltwunder entdecken. Aber das ist nicht alles. Die Cheopspyramide, an sich schon ein imposanter Bau, ist ja nicht vollständig - das Pyramidon, der Schlussstein, fehlt. Und das hat seinen Grund. Er ist in mehrere Teile zerlegt und diese wurden von Alexander dem Großen bei den Weltwundern versteckt. Und es ist wichtig, dass man die Steine findet, denn am Tag von "Tartarus" setzt man diese zusammen und krönt die Pyramide damit. In dem Pyramidon ist eine Aussparung, in diese legt man ein wenig Erde eines Landes. Tritt dann das Tartarus Spektakel in Aktion, wird dieses Land für 1000 Jahre unbesiegbar sein. Schafft man es nicht, das Pyramidon an dem Tag an die richtige Stelle zu setzten, wird die Welt untergehen.
Eine Nation unbesiegbar für 1000 Jahre - es erübrigt sich zu sagen, dass dies ein Traum für viele ist. Und da die Weltwunder und auch die Teilstücke nicht einfach so rum liegen, man muss sie ja vor Dieben schützen, hat man mit weiteren Schwierigkeiten zu kämpfen. Es gibt eine Gruppe um die Person des "Jack West" herum, die aus verschiedenen kleineren Staaten der Welt stammen, die versuchen zu verhindern, dass man diese Macht missbraucht. Die Gegner sind zum einen die Europäer, zum anderen aber auch die USA (wer hätte es gedacht^^). Und das schlimme, die Zeit drängt! Ist man nur 1 sec zu spät am richtigen Ort mit dem vollständigen Pyramidon, nimmt das Schicksal seinen Lauf.
In Band 2&3 nun, spielen die Steine erneut eine Rolle, denn es gibt noch etwas anderes. Vor hunderten von Jahren wurden unter der Erde große Pyramiden gebaut. Die mit ihren Spitzen ins Innere der Erde weisen und die durch die Erde hindurch verbunden sind. Über schwierige Wege voller Gefahren kann man an die Spitzen dieser Pyramiden gelangen, hier müssen die Teile des Pyramidons rein geschoben werden, nur so können sie ihre Energie abgeben. Aber man muss dabei folgendes Beachten: Zuerst müssen die Steine gereinigt werden, in einem bestimmten Gefäß mit bestimmten Wasser. Danach müssen sie aufgeladen/aktiviert werden und zu letzt in einer bestimmten Reihenfolge zu exakten Zeiten in die für sie bestimmte Pyramide eingelassen werden. Wer es richtig macht, wird reich belohnt. Und man muss Erfolg haben! Die Erde ist kurz vor ihrem Ende, "die Batterie" im Inneren ist leer. Schafft man es nicht, sie wieder aufzuladen, kann die Erde nicht weiter existieren.
Die "Hauptpersonen": Jack West (Huntsman) - Australien, Maximilian Epper (Wizard) - Kanada, Zoe Kissiane (Princess Zoe, Bloody Mary) - Irland, Liam Kissane (Big Ears, Gunman) Irland, Aziz al Anzar al Abbas (Pooh Bear, Saladin) - Arabische Emirate, Teniente Enrique Velacruz (Noddy ,Matador) - Spanien, V.J. Waetherly (Fuzzy, Witch Doctor) - Jameika, der "Pilot" (Sky Monster) Neuseland und ein "neuer" späterer Beteiligter Benjamin Cohen (Stretch, Archer) - Israel und natürlich Lily (Eowyn) - das Orakel. Und nicht zu vergessen "Horus" der Falke von Jack West. Das der "harte" Kern. Der ein oder andere stirbt während der Geschichte(n), dafür kommen andere dazu.
Die Gegner: Francisco del Piero (Europa), Alexander (Lilys Bruder), Cal Kallis, Colonel Judah (USA), Jack West Sen. (Wolf), und diverse andere noch dazu.
An sich lesen sich die Bücher nicht schlecht. Die Geschichte, die dahinter steckt klingt zwar sehr phantasievoll, aber es könnte durchaus etwas dran sein. Spannung gibt es in den Büchern mehr als geung, Aktion ebenfalls - an sich wird das für meinen Geschmack schon ein wenig übertrieben. An manchen Stellen könnte man sagen "weniger ist manchmal mehr". Trot zallem würde ich jedem, der sich für Geschichte und Altertum, Abenteuer und Aktion interessiert, die Bücher empfehlen. Denn davon bekommt man wirklich genug. Die Idee ist auch schön ausgedacht und sehr detailliert bearbeitet. Kann mich gerade nicht erinnern, etwas ähnliches schon mal gelesen oder gesehn zu haben. Kasse ist dabei auch, dass der Autor das mit Skizzen ergänzt auf die Art versteht man manche Beschreibung der vielen Orte in dem Buch doch besser.
Der Autor "Matthew Reilly" hat noch sehr viel mehr Bücher geschrieben, die aber so mit dieser Geschichte nichts zu tun haben.