Zu den vielen kleinen Servern, fällt mir gerade ein, dass unsere Uni das bis vor ca 5 Jahren auch so gehandhabt hatte. Da stand an jedem Lehrstuhl ein kleiner Server für die Datenspeicherung herum. Der war natürlich entsprechend winzig und man hatte nur sehr begrenzt Platz pro Person, ich glaub 3 GB waren das. Das hat jemand mit einer Doktorarbeit aber nach 2 Jahren spätestens voll. Dann kam man dahinter, dass man das zentral über unser Rechenzentrum machen kann. Wurden entsprechend "riesige" Server angeschafft und jeder Lehrstuhl hat da nun seine Partition drauf. Von der Größe her sieht das nun so aus, dass man pro Person an die 6 GB hat, diese auf 2 Platten aufgeteilt. Von der einen wird jeden Abend eine Sicherungskopie erstellt. Das Rechenzentrum hält da auch ein Auge drauf und wenn einer zu wenig hat, ein anderer viel zu viel wird das eben umverteilt. Funktioniert halt leider nicht überall.
Son of Daedalus hat geschrieben:Nun gibt es Menschen, die anhand gefälschter Daten voraussagen, wie sich nicht nur das Wetter, nein, sondern das ganze Klima entwickeln wird. Also, ist dieses Szenario gewollt, wofür nicht nur Klimagate spricht.^^
Zu den gefälschten Daten kann ich nicht viel sagen. Ich habe sie nicht ermittelt und war auch nicht dabei, als sie gefälscht wurden. Auslöser des Ganzen soll wohl ein Film gewesen sein "The Great Global Warming Swindle". (Interessant evtl auch die Seite: blog.rainbowne) Dummerweise ist nur inzwischen auch bekannt, dass auch in dem Film nicht alles so stimmt, wie man das glauben machen möchte. Wem man da wie noch trauen kann und darf, das kann ich nicht beurteilen. Es ist für mich aber durchaus irgendwo logisch, dass wenn ich Kohlenstoff (C), der bisher fest gebunden war oder unter der Erde gelagert war nun zu CO2 verbrenne und das als Gas in der Luft schwirrt, dass das etwas verändert. Vor allem in den Mengen, wie wir sie die letzten Jahre so produziert haben. Sicher die Bäume nehmen CO2 auf und brauchen das sogar sehr dringend, nur es werden ja zudem auch immer weniger Bäume - was dein nettes Viedo auch sagen möchte^^. Ob das CO2 nun wie wo was ändert kann sicher niemand wirklich 100% sicher sagen, aber ich habe den Eindruck, dass gerade Atemwegserkrankungen und auch Asthma immer schlimmer werden. Und das wird wohl zu gutem Teil daran liegen, was wir so in die Luft pusten.
Selbst wenn ich nun davon ausgehe, dass die Klimaveränderung, die mir manche Leute verkaufen möchten, eine Lüge ist, bedeutet dass dann, das ich so weitermachen kann wie bisher? Und wenn ich nicht sagen kann, CO2 ist Schuld an der Klimaveränderung, wieso sollte ich dann sagen können es ist nicht Schuld an der Klimaveränderung. Wer nun letztlich Recht hat, werden wir eh nicht mehr erleben.
"Verändert sich unser Klima überhaupt und wenn ja, kann das nicht auch der "natürliche Kreislauf" sein?"
Ich habe schon den Eindruck, dass wir die letzten Jahre häufiger von Umweltkatastrophen heimgesucht werden. Ob es das vor 100/1.000 Jahren so auch schon gab und die Auswirkungen einfach geringer waren, da die Welt nicht so dicht besiedelt war - durchaus möglich. Die Diskussion um das CO2 hat aber auch den Effekt, dass man sich Gedanken macht, was ist, wenn das Öl/Gas/Kohlevorkommen zu Ende ist? Dann wird es sicher nicht mehr so viel CO2 geben, nur müssen wir uns da eh Alternativen suchen. Warum also nicht schon jetzt damit anfangen? Sollte sich das CO2 "Problem" als Lüge herausstellen, ändert das ja nichts daran, dass wir so oder so Alternativen brauchen.
Son of Daedalus hat geschrieben:Nun, ich verbrauche beispielsweise sehr wenig Strom und subventioniere mit meinen zu großen Teilen aus erneuerbaren Energien bestehenden atomfreien Strom die Industrie, welche keine Moral kennt.^^
Außerdem verfüge ich weder über einen Mahagoni-Schreibtisch, noch über ein Auto.
Ich halte von eine Netzabgabe überhaupt nichts? Einerseits fällt doch sowieso schon die Mehrwertsteuer an, andererseits darf ich bald eine volle Haushaltsabgabe an die GEZ entrichten, obwohl ich nicht einmal einen Fernseher besitze. Schlimm genug, dass ich mit einer solchen Abgabe demnächst noch die mediale Verblödung der Massen subventioniere.
Dasselbe hier. Wobei ich noch eine Frage hätte: Aufzug ja oder nein?^^ Auf die GEZ Gebühren für alle Haushalte freue ich mich auch schon. Ich zahle ja noch brav Radio, obwohl ich auch das schon seit bestimmt 5 Jahren nicht mehr habe.
Son of Daedalus hat geschrieben:Was die Isolierung von Wohnungen und Häusern betrifft, so sehe auch ich einen Handlungsbedarf für günstigere Regelungen. Allerdings sollte der Eigentümer stärker zur Verantwortung gezogen werden. Was kann ein Mieter dafür, wenn Baumängel vorherrschen und er für die Umgebung mitheizen muss.
Zumal der Vermieter dann diese Kosten unter Garantie auf die Miete aufschlagen kann und wird. Andererseits ist es trotz allem besser mehr Miete, dafür aber weniger Nebenkosten zu zahlen. Für den Mieter dürfte es anfangs eher gleich bleiben und im Lauf der Jahre durchaus auch günstiger werden. Öl wird auch mit Blick auf das BP-Problem die nächsten Jahre deutlich teurer werden.
Son of Daedalus hat geschrieben:So gesehen hat es auch etwas Gutes, wenn Rohstoffe knapp werden.
Ich denke, wir werden sicherlich die Renaissance des Berufsbildes des Trödlers, Sammlers und Wiederverkäufers miterleben.^^
Einfach intelligent produzieren Laut dem Werk müssen wir das evtl gar nicht. Wir müssen nur anfangen anders zu produzieren.
Son of Daedalus hat geschrieben:Wenn ich dann folgende Meldung lese, dann führt das alles langsam wirklich zu apokalyptischen Gedankenspielen:
Methangas im Golf von Mexiko
Die waren bestimmt nur neidisch^^ So was haben "wir" doch schon seit Jahren. Auch wenn wir scheints gesünderes Methan haben^^ Erdgas-Leck in der Nordsee Und es war mal nicht BP und auch nicht die Amis.
Zu dem "Global Diming" Bericht. Irgendwie konnte ich damit nicht so ganz warm werden. Weniger was sie gesagt haben, sondern mehr die Art WIE sie es gesagt haben. Für mich war das irgendwie wieder Richtung "Weltuntergangs-Panik-schüren". Interessant ist es aber schon, dass wir uns Quasi eine Schutzschicht geschaffen haben, die uns die Sonne ein wenig vom Leibe hält. Das war durchaus nachvollziehbar. Was ich nicht ganz verstanden habe, wieso das nun als Argument gegen die globale Erwärmung zu verstehen ist. Denn es kommt ja durchaus Sonnenstrahlung durch diese Schicht. Und soweit ich das verstanden habe, sagt der "Treibhauseffekt" doch genau etwas derartiges. Wir haben da oben eine Schicht, da kommt die Sonne (mehr oder weniger) durch und diese Schicht verhindert dann, dass die Strahlung wieder zurück ins All kommt. Sie wird von der Schicht zurückgehalten und so heizt sich die Erde auf. So hatte ich das zumindest immer verstanden. Und da die Leute in dem Bericht ja nicht die Temperatur sondern die Lichtintensität gemessen haben, würde sich das nicht zwangsläufig widersprechen. Was den Rückgang der Verdunstung anbelangt - ich kenne mich zu wenig damit aus, um sagen zu können, was das alles für Gründe haben kann. Temperatur alleine kann es nicht sein, sonst würde im Winter ja nichts trocknen. Es gibt also noch andere Dinge, die bei der Verdunstung eine Rolle spielen.
P.S.
Son of Daedalus hat geschrieben:@mgt
Danke noch einmal für die Erläuterung![]()
mgt äh mqt hat behauptet es wäre meine Schuld, weil ich ihn grundsätzlich mgt nenne, und mich daher gezwungen dich darauf hinzuweisen, er würde mqt und nicht mgt heißen. Wobei ich mgt viel besser finde, da es leichter zu schreiben ist und beides keinen Sinn macht. Aber egal, ich habe getan, was ich tun musste^^



