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CO2 Speicherung unter der Erde - CCS

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Re: CO2 Speicherung unter der Erde - CCS

Beitragvon Lone Wolf » Mo 12. Jul 2010, 08:30

@mgt auch von mir vielen Dank. Das macht natürlich Sinn, dass die Breitstellung schon genug verbraucht und durch die weltweite Verteilung auch nicht wirklich auf einen Punkt konzentriert werden kann und somit nicht perfekt ausgelastet werden kann.

Zu den vielen kleinen Servern, fällt mir gerade ein, dass unsere Uni das bis vor ca 5 Jahren auch so gehandhabt hatte. Da stand an jedem Lehrstuhl ein kleiner Server für die Datenspeicherung herum. Der war natürlich entsprechend winzig und man hatte nur sehr begrenzt Platz pro Person, ich glaub 3 GB waren das. Das hat jemand mit einer Doktorarbeit aber nach 2 Jahren spätestens voll. Dann kam man dahinter, dass man das zentral über unser Rechenzentrum machen kann. Wurden entsprechend "riesige" Server angeschafft und jeder Lehrstuhl hat da nun seine Partition drauf. Von der Größe her sieht das nun so aus, dass man pro Person an die 6 GB hat, diese auf 2 Platten aufgeteilt. Von der einen wird jeden Abend eine Sicherungskopie erstellt. Das Rechenzentrum hält da auch ein Auge drauf und wenn einer zu wenig hat, ein anderer viel zu viel wird das eben umverteilt. Funktioniert halt leider nicht überall.


Son of Daedalus hat geschrieben:Nun gibt es Menschen, die anhand gefälschter Daten voraussagen, wie sich nicht nur das Wetter, nein, sondern das ganze Klima entwickeln wird. Also, ist dieses Szenario gewollt, wofür nicht nur Klimagate spricht.^^

Zu den gefälschten Daten kann ich nicht viel sagen. Ich habe sie nicht ermittelt und war auch nicht dabei, als sie gefälscht wurden. Auslöser des Ganzen soll wohl ein Film gewesen sein "The Great Global Warming Swindle". (Interessant evtl auch die Seite: blog.rainbowne) Dummerweise ist nur inzwischen auch bekannt, dass auch in dem Film nicht alles so stimmt, wie man das glauben machen möchte. Wem man da wie noch trauen kann und darf, das kann ich nicht beurteilen. Es ist für mich aber durchaus irgendwo logisch, dass wenn ich Kohlenstoff (C), der bisher fest gebunden war oder unter der Erde gelagert war nun zu CO2 verbrenne und das als Gas in der Luft schwirrt, dass das etwas verändert. Vor allem in den Mengen, wie wir sie die letzten Jahre so produziert haben. Sicher die Bäume nehmen CO2 auf und brauchen das sogar sehr dringend, nur es werden ja zudem auch immer weniger Bäume - was dein nettes Viedo auch sagen möchte^^. Ob das CO2 nun wie wo was ändert kann sicher niemand wirklich 100% sicher sagen, aber ich habe den Eindruck, dass gerade Atemwegserkrankungen und auch Asthma immer schlimmer werden. Und das wird wohl zu gutem Teil daran liegen, was wir so in die Luft pusten.

Selbst wenn ich nun davon ausgehe, dass die Klimaveränderung, die mir manche Leute verkaufen möchten, eine Lüge ist, bedeutet dass dann, das ich so weitermachen kann wie bisher? Und wenn ich nicht sagen kann, CO2 ist Schuld an der Klimaveränderung, wieso sollte ich dann sagen können es ist nicht Schuld an der Klimaveränderung. Wer nun letztlich Recht hat, werden wir eh nicht mehr erleben.

"Verändert sich unser Klima überhaupt und wenn ja, kann das nicht auch der "natürliche Kreislauf" sein?"

Ich habe schon den Eindruck, dass wir die letzten Jahre häufiger von Umweltkatastrophen heimgesucht werden. Ob es das vor 100/1.000 Jahren so auch schon gab und die Auswirkungen einfach geringer waren, da die Welt nicht so dicht besiedelt war - durchaus möglich. Die Diskussion um das CO2 hat aber auch den Effekt, dass man sich Gedanken macht, was ist, wenn das Öl/Gas/Kohlevorkommen zu Ende ist? Dann wird es sicher nicht mehr so viel CO2 geben, nur müssen wir uns da eh Alternativen suchen. Warum also nicht schon jetzt damit anfangen? Sollte sich das CO2 "Problem" als Lüge herausstellen, ändert das ja nichts daran, dass wir so oder so Alternativen brauchen.

Son of Daedalus hat geschrieben:Nun, ich verbrauche beispielsweise sehr wenig Strom und subventioniere mit meinen zu großen Teilen aus erneuerbaren Energien bestehenden atomfreien Strom die Industrie, welche keine Moral kennt.^^
Außerdem verfüge ich weder über einen Mahagoni-Schreibtisch, noch über ein Auto.
Ich halte von eine Netzabgabe überhaupt nichts? Einerseits fällt doch sowieso schon die Mehrwertsteuer an, andererseits darf ich bald eine volle Haushaltsabgabe an die GEZ entrichten, obwohl ich nicht einmal einen Fernseher besitze. Schlimm genug, dass ich mit einer solchen Abgabe demnächst noch die mediale Verblödung der Massen subventioniere.

Dasselbe hier. Wobei ich noch eine Frage hätte: Aufzug ja oder nein?^^ Auf die GEZ Gebühren für alle Haushalte freue ich mich auch schon. Ich zahle ja noch brav Radio, obwohl ich auch das schon seit bestimmt 5 Jahren nicht mehr habe.

Son of Daedalus hat geschrieben:Was die Isolierung von Wohnungen und Häusern betrifft, so sehe auch ich einen Handlungsbedarf für günstigere Regelungen. Allerdings sollte der Eigentümer stärker zur Verantwortung gezogen werden. Was kann ein Mieter dafür, wenn Baumängel vorherrschen und er für die Umgebung mitheizen muss.

Zumal der Vermieter dann diese Kosten unter Garantie auf die Miete aufschlagen kann und wird. Andererseits ist es trotz allem besser mehr Miete, dafür aber weniger Nebenkosten zu zahlen. Für den Mieter dürfte es anfangs eher gleich bleiben und im Lauf der Jahre durchaus auch günstiger werden. Öl wird auch mit Blick auf das BP-Problem die nächsten Jahre deutlich teurer werden.

Son of Daedalus hat geschrieben:So gesehen hat es auch etwas Gutes, wenn Rohstoffe knapp werden.
Ich denke, wir werden sicherlich die Renaissance des Berufsbildes des Trödlers, Sammlers und Wiederverkäufers miterleben.^^

Einfach intelligent produzieren Laut dem Werk müssen wir das evtl gar nicht. Wir müssen nur anfangen anders zu produzieren.

Son of Daedalus hat geschrieben:Wenn ich dann folgende Meldung lese, dann führt das alles langsam wirklich zu apokalyptischen Gedankenspielen:
Methangas im Golf von Mexiko

Die waren bestimmt nur neidisch^^ So was haben "wir" doch schon seit Jahren. Auch wenn wir scheints gesünderes Methan haben^^ Erdgas-Leck in der Nordsee Und es war mal nicht BP und auch nicht die Amis.

Zu dem "Global Diming" Bericht. Irgendwie konnte ich damit nicht so ganz warm werden. Weniger was sie gesagt haben, sondern mehr die Art WIE sie es gesagt haben. Für mich war das irgendwie wieder Richtung "Weltuntergangs-Panik-schüren". Interessant ist es aber schon, dass wir uns Quasi eine Schutzschicht geschaffen haben, die uns die Sonne ein wenig vom Leibe hält. Das war durchaus nachvollziehbar. Was ich nicht ganz verstanden habe, wieso das nun als Argument gegen die globale Erwärmung zu verstehen ist. Denn es kommt ja durchaus Sonnenstrahlung durch diese Schicht. Und soweit ich das verstanden habe, sagt der "Treibhauseffekt" doch genau etwas derartiges. Wir haben da oben eine Schicht, da kommt die Sonne (mehr oder weniger) durch und diese Schicht verhindert dann, dass die Strahlung wieder zurück ins All kommt. Sie wird von der Schicht zurückgehalten und so heizt sich die Erde auf. So hatte ich das zumindest immer verstanden. Und da die Leute in dem Bericht ja nicht die Temperatur sondern die Lichtintensität gemessen haben, würde sich das nicht zwangsläufig widersprechen. Was den Rückgang der Verdunstung anbelangt - ich kenne mich zu wenig damit aus, um sagen zu können, was das alles für Gründe haben kann. Temperatur alleine kann es nicht sein, sonst würde im Winter ja nichts trocknen. Es gibt also noch andere Dinge, die bei der Verdunstung eine Rolle spielen.


P.S.

Son of Daedalus hat geschrieben:@mgt
Danke noch einmal für die Erläuterung :)

mgt äh mqt hat behauptet es wäre meine Schuld, weil ich ihn grundsätzlich mgt nenne, und mich daher gezwungen dich darauf hinzuweisen, er würde mqt und nicht mgt heißen. Wobei ich mgt viel besser finde, da es leichter zu schreiben ist und beides keinen Sinn macht. Aber egal, ich habe getan, was ich tun musste^^
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Re: CO2 Speicherung unter der Erde - CCS

Beitragvon Lone Wolf » Di 13. Jul 2010, 22:10

FAZ hat geschrieben:Nach langem Streit haben sich die federführenden Ministerien auf einen Gesetzentwurf für die Abscheidung und Lagerung von Kohlendioxid geeinigt, das anfällt, wenn Kohle zu Strom umgewandelt wird. Das Gesetz sieht Enteignungen für den Bau von Leitungen und Lagerstätten und eine Entschädigung betroffener Kommunen vor.

"Für die Kohlendioxidspeicherung sollen die über dem Kohlendioxidspeicher gelegenen Kommunen einen Ausgleich in Höhe von 2 Prozent der jährlich eingesparten Emissionen erhalten"

Bei 8 Millionen Tonnen und einem Preis von heute 15 Euro für Emissionszertifikate je Tonne CO2 ergibt sich daraus ein Höchstbetrag von 2,4 Millionen Euro im Jahr

Noch ist es nicht endgültig beschlossen, dies soll im September im Bundeskabinett dann geschehen. Damit steht der Anlage von Vattenvall in Brandenburg nichts mehr im Wege. Einzig, die Betreiber sind verpflichtet für 30 Jahre die Verantwortung zu übernehmen, danach fällt die Aufgabe an den Staat. Man ist sich aber ja "sicher" das eh nichts passieren kann. 3 Millionen Tonnen CO2 dürfen jährlich je Speicher gelagert werden. Die Anlage für die der Brandenburgische Speicher dienen soll, liefert "nur" 2 Millionen Tonnen. Die Betreiber der Braun- und Steinkohle Kraftwerke freuen sich nun, dass sie nicht in ein paar Jahren aufhören müssen, da die Emissionszertifikate sie zwingen. Auf die Art haben sie ja 0 Emission.

Hoffen wir mal, dass in diesem Fall die Sorge mancher unbegründet ist und uns diese Technik doch "hilft" die Umwelt etwas zu schonen. Nun wir werden es sehen.


//EDIT:

Tagesschau hat geschrieben:Da neben dem CO2 zugleich geringe Mengen Quecksilber, Blei und Arsen mit unter die Erde gesperrt werden.


Wie man hier schön sehen kann...

Bild

(Quelle:Tagesschau)


sollen für die Speicherung auch Aquifere (= Grundwasserleiter) verwendet werden. Klingt so, als würde damit die Wasserqualität weiter ansteigen. Demnächst steht bei unserem Leitungswasser dann auch "Achtung! Kein Trinkwasser!"
Zuletzt geändert von Lone Wolf am Mi 14. Jul 2010, 19:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: CO2 Speicherung unter der Erde - CCS

Beitragvon Son of Daedalus » Mo 19. Jul 2010, 15:35

Lone Wolf hat geschrieben: Selbst wenn ich nun davon ausgehe, dass die Klimaveränderung, die mir manche Leute verkaufen möchten, eine Lüge ist, bedeutet dass dann, das ich so weitermachen kann wie bisher? Und wenn ich nicht sagen kann, CO2 ist Schuld an der Klimaveränderung, wieso sollte ich dann sagen können es ist nicht Schuld an der Klimaveränderung. Wer nun letztlich Recht hat, werden wir eh nicht mehr erleben.

Unabhängig von dieser Diskussion, welche zum Teil anscheinend auch zwischen gesponsorten Vertretern der einzelnen Lobbys verfochten wird, kann ich mich einer der zentralen Aussagen von "The Great Global Warming Swindle", welchen ich mir auf Youtube ansah, nur anschließen. Denn auch hier wurde gesagt, dass Klima so komplex ist, dass es fahrlässig ist, Veränderungen nur auf den Blick auf den „Auspuff eines Autos“ zu minimieren. In der sich rasant verändernden industrialisierten Welt ist jeder kleine Eingriff in die Natur mit Wirkungen versehen. Somit würde ich den Klimawandel nicht als Alternative zwischen menschengemacht oder nicht verstehen, sondern als beides. Auf jeden Fall danke ich Dir herzlich für die Informationen.^^

Lone Wolf hat geschrieben: Die waren bestimmt nur neidisch^^ So was haben "wir" doch schon seit Jahren. Auch wenn wir scheints gesünderes Methan haben^^ Erdgas-Leck in der Nordsee Und es war mal nicht BP und auch nicht die Amis.

Unglaublich, ich habe bis dato noch nie davon gehört. Danke!^^
Der Spiegel schreibt aktuell über dieses (und weitere) Problem(e):
Die britische Regierung hat die Untersuchung des Gaslecks bereits vor Jahren eingestellt - es bestehe keine Gefahr für die Umwelt, heißt es. Doch aus diesem Bohrloch entweichen nach Berechnungen des Instituts für Meereswissenschaften an der Uni Kiel etwa 25 Prozent des gesamten Methanausstoßes der Nordsee.

Quelle: Spiegel
Hmmm... ist Methan jetzt nun ein Problem oder nicht?
Die 100.000,- $-Frage (einzulösen in Tamiflu® ^^) wäre jetzt, warum es in dem anderen Fall seit zwei Jahrzehnten intensiv blubbern kann, ohne das die Medien intensiv darüber berichten?

Sehr interessant auch eine weitere statistische Zahl aus der „Tagesschau“ des Schweizer Fernsehens:
Es ist ein wahres Minenfeld unter Wasser: Im Golf von Mexiko verbergen sich mehr als 27'000 verlassene Öl- und Gasbohrlöcher. Weder Industrie noch Regierung kontrollieren, ob diese Löcher leck sind.

Löchrig wie Schweizer Käse.^^

Lone Wolf hat geschrieben: Noch ist es nicht endgültig beschlossen, dies soll im September im Bundeskabinett dann geschehen. Damit steht der Anlage von Vattenvall in Brandenburg nichts mehr im Wege.

Die Bürgerinitiativen haben ja schon signalisiert, sich keinesfalls kaufen zu lassen.
Ob dieses Verbuddeln nun einen Sinn macht oder nicht, die Resultate menschlichen Handelns unsichtbar zu machen hat etwas spitzbübisches. Es erinnert mich ein wenig an meine Zeit, als ich in einer Kita arbeitete. Damals petzten einige Kids, dass ein anderes hinter einen Schuppen gekackt hatte. Als ich kam, war nichts mehr zu sehen. Allerdings sah eine Stelle äußerst gepflegt und geglättet aus, während der Kleine grinste. ^^
Der Vorteil ist allerdings, dass Scheiße wenigstens biologisch abbaubar ist.^^
Sogar ganz im Gegenteil: Eisen aus Wal-Kot soll das Klima retten^^
Eine wachsende Anzahl von Walen in den Weltmeeren könnte nach Auffassung der Wissenschaftler die Meerespflanzen mit ihren Ausscheidungen so stärken, dass sie mehr CO2 aufnehmen können.

So schlimm kann das Problem dann doch nicht sein. Rettet die Wale, ihre Verdauung und die Wissenschaft!^^
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Re: CO2 Speicherung unter der Erde - CCS

Beitragvon Lone Wolf » Di 27. Jul 2010, 18:40

Son of Daedalus hat geschrieben:Denn auch hier wurde gesagt, dass Klima so komplex ist, dass es fahrlässig ist, Veränderungen nur auf den Blick auf den „Auspuff eines Autos“ zu minimieren.

Dem stimme ich auch voll zu. Die Natur hatte sehr viel Zeit sich ohne massive Einwirkungen des Menschen zu entwickeln und sich daher auch entsprechend zu optimieren. So wirklich begreifen können, wie da was alles zusammenhängt wird man nie können. Ich denke man sollte schauen, wo der Mensch sich wie bemerkbar macht bzw eben einmischt. Es ist ja auch fraglich, ob wenn wir nun was ändern, sich auch an dem was man verhindern möchte, sich überhaupt was ändert. Ist der evtl vorhandene Effekt nun menschlichen Ursprungs oder würde das so oder so passieren, da es der Lauf des Erdenlebens ist?

Ähnlich ist das ja mit dem Meeresspiegel. Meist heißt es, die Gletscher und Polkappen schmelzen -> der Meeresspiegel steigt. So dann und wann liest man aber auch, dass er sinkt! Ja was denn nun? Ertrinken wir nun alle oder können wir demnächst nach Amerika zu Fuß gehen? Oder gar beides?

Mir ist an sich an der Stelle ausnahmsweise fast egal, wer da nun Recht hat und wer nicht, so lange sich manche Menschen dann evtl doch mal überlegen, ob man nicht etwas auf die Umwelt achten sollte und nicht sinnlos mit den Ressourcen umgehen sollte. Ich fände es z.b. richtig Klasse, wenn man auch mal ans Klowasser denken würde. Warum zum Teufel muss meine Klospülung meinen Dreck mit Trinkwasser wegspülen? Wir haben Regen ohne ende, der eh in den Kanal wandert, warum kann man den nicht sammeln und damit besagten Dreck entsorgen? Das muss doch an sich für alle Häuser auch in der Stadt machbar sein. Mit evtl 2-3 Hochhäusern als maximale Ausnahme...

Son of Daedalus hat geschrieben:Hmmm... ist Methan jetzt nun ein Problem oder nicht?

Und je nachdem wie die Antwort ausfällt, dürfen dann die Rinder weiterleben. Denn was die so "ausgasen" ist ja viel schlimmer als alles andere. Und das was wir hier so "wissen" ist eh nur ein Bruchteil dessen, was weltweit so passiert. Irgendwo erstaunlich, wieviel die Erde und die Natur so aushält.

Es gibt aber in Sachen CO2 wohl noch andere Projekte, die noch in der Erforschung sind und deren Sinn so mancher evtl anzweifelt. Die Idee ist, dass man quasi neben Kohlekraftwerken große "Tanks" installiert, in denen Algen leben und die das CO2 verstoffwechseln. Dadurch wachsen und gedeihen die Algen. Die Ausbeute ist wohl eher mau - "Mikroalgen können aber nur einen geringen Teil des CO2-Ausstoßes binden." Was ich aber so erstmal nicht als tragisch ansehe. Kleinvieh macht auch Mist und die ersten Solarzellen waren verglichen mit den Heutigen auch ein Witz an Ausbeute. Die Frage ist halt, was für Energie braucht man, um die Algen optimal zu halten? Wenn ich die doppelte Menge an CO2 produziere, wie das was die dann aufnehmen können, ist die Ausbeute wirklich sehr "gering". Das man dann die Algen, evtl als "Bio"Treibstoff oder Tierfutter weiter verwerten will, wobei dann relativ sicher ja das CO2 doch frei wird, sehe ich nicht als so extrem kritisch an. Denn das CO2 wurde wenigstens 2 mal verwendet und ist sicher noch nicht die "perfekte" Lösung, aber doch mal ein Lösungsansatz. (Algen sollen CO2 in Biomasse umwandeln)

Man muss halt bedenken, dass es keine Lösung für sich alleine ist, sondern dann ein kleiner Teil von vielen Lösungen ist.
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Re: CO2 Speicherung unter der Erde - CCS

Beitragvon Son of Daedalus » Sa 31. Jul 2010, 12:19

Lone Wolf hat geschrieben:Ähnlich ist das ja mit dem Meeresspiegel. Meist heißt es, die Gletscher und Polkappen schmelzen -> der Meeresspiegel steigt. So dann und wann liest man aber auch, dass er sinkt! Ja was denn nun? Ertrinken wir nun alle oder können wir demnächst nach Amerika zu Fuß gehen? Oder gar beides?

Offensichtlich nimmt die Eismasse der Antarktis permanent zu, während sie in der Arktis abnimmt. Wenn ich einfach mal alle Theorien außen vorlasse, dann habe ich das subjektive Empfinden, dass insbesondere die Übergangsjahreszeiten „Frühling“ und „Herbst“ völlig chaotisch und unberechenbar geworden sind. Ich glaube mich zu erinnern, dass es solche Jahreszeiten früher nicht nur im Kalender gab. Aber natürlich kann sich mein Eindruck auch täuschen.^^

Lone Wolf hat geschrieben:Die Natur hatte sehr viel Zeit sich ohne massive Einwirkungen des Menschen zu entwickeln und sich daher auch entsprechend zu optimieren. So wirklich begreifen können, wie da was alles zusammenhängt wird man nie können.

Da stimme ich Dir absolut zu. Es wäre ein weitaus geringeres Problem, wenn man sich vorher Gedanken gemacht und mögliche Auswirkungen in diese Gedankengänge miteinbezogen hätte.
Aber dies wird selbst heutzutage in nahezu gleichem Ausmaß verschlammt.

Lone Wolf hat geschrieben:Man muss halt bedenken, dass es keine Lösung für sich alleine ist, sondern dann ein kleiner Teil von vielen Lösungen ist.

Dies ist ganz meine Meinung. Es bedarf einer riesige Korrektur, einer völligen Neugestaltung und kein leichtes Schraubendrehen mehr, weil die Probleme viel zu komplex geworden sind.
Da ich der Politik einen solch gewaltigen Kraftakt nicht mehr zutraue, werden die Probleme wohl weiterhin zunehmen. -.-

Interessant ist bei den ganzen Umweltaspekten natürlich auch die ganze Chemie.
Je mehr ich mich inspiriert durch dieses Forum mit dem Thema „Umwelt“ befasse, desto skurriler erscheinen mir die Leute, welche diese ganze Problematik völlig herunterspielen oder komplett verleugnen. O.o
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Re: CO2 Speicherung unter der Erde - CCS

Beitragvon Lone Wolf » Do 5. Aug 2010, 18:11

Son of Daedalus hat geschrieben:...insbesondere die Übergangsjahreszeiten „Frühling“ und „Herbst“ völlig chaotisch und unberechenbar geworden sind. Ich glaube mich zu erinnern, dass es solche Jahreszeiten früher nicht nur im Kalender gab. Aber natürlich kann sich mein Eindruck auch täuschen.^^

Beim Frühling gebe ich Dir Recht. Auch ich vermisse den nun schon eine Weile. Wobei ich auch zugeben muss, dass mich die Reaktion auf den letzten Winter sehr verwundert haben. Ich hasse nun Schnee und was damit zusammenhängt, gibt für mich fast nichts schlimmeres. Trotzdem muss ich eingestehen, dass der letzte Winter ein Winter war, wie er früher in Deutschland normal war. Es war mal richtig kalt und dann gabs richtig viel Schnee. Und den sogar mal über einen längeren Zeitraum. An sich hätte man sagen müssen "endlich mal wieder ein Deutscher Winter". Und was tut man? Man beklagt sich über diesen "strengen" Winter. Da sagt mal nicht nur der Kalender "Schneezeit", da ist mal Schnee da und es ist nicht "richtig". Sehr bedenklich. Trotzdem wäre ein Monat mit 10°C, etwas Sonne, etwas Regen, etwas Wind und das alles an einem Tag bitteschön, sehr nett. (Monat April) Dann folgt der Monat wo es langsam Richtung 20°C (Mai) und dann Richtung 25°C (Juni), und der Juli dann noch etwas wärmer, wobei der August der Hochsommermonat ist. So war das mal. April haben wir nun fast das Ganze Jahr. Die Temperaturen gehen innerhalb einer Woche von 10° auf 30° über und Juli hat die Spitzenwerte. Während der August nun schon dem September ähnelt. Den Frühling vermisse ich auch sehr, den Herbst weniger. Da hatte ich die letzten Jahre schon den Eindruck, dass es diese Jahreszeit noch gibt.

Kurz gesagt, ich teile deinen Eindruck teilweise. Den Herbst gibt es in Bayern noch^^

Son of Daedalus hat geschrieben:Da ich der Politik einen solch gewaltigen Kraftakt nicht mehr zutraue, werden die Probleme wohl weiterhin zunehmen.

Die Politik schafft es schon nicht, die Probleme der Menschen zu lösen (Arbeitslosigkeit, Rente, Krankenkasse,...), wie soll sie da in der Lage sein, etwas zu lösen, was noch viele andere Faktoren enthält? Wobei es mich wundert, dass man dies immer noch als Thema hat. In Zeiten von Krisen und Geldmangel, wo spart man da als erstes? Bei der Natur und der Umwelt. Das sind Themen, die sind nicht so wichtig, daher kann man die getrost bei Seite lassen. Geht es uns gut, können wir auch schaun, was der Rest so macht. Warum also ist das Thema CO2 immer noch so wichtig? Wo uns das Thema wirtschaftlich eher schadet als nutzt - oder?

Son of Daedalus hat geschrieben:Interessant ist bei den ganzen Umweltaspekten natürlich auch die ganze Chemie.
Je mehr ich mich inspiriert durch dieses Forum mit dem Thema „Umwelt“ befasse, desto skurriler erscheinen mir die Leute, welche diese ganze Problematik völlig herunterspielen oder komplett verleugnen. O.o

Welche Chemie? Ich gebe zu, ich verstehe hier den Zusammenhang nicht so ganz?

Aber, wo wir schon beim Thema Chemie - Probleme und herunterspielen sind.

Zeit hat geschrieben:
Neue Vorwürfe gegen BP: Der Konzern setzte offenbar zehntausende Liter an Chemie täglich ein, um das Öl im Golf von Mexiko zu bekämpfen. Die Küstenwache schritt nicht ein

Na ist ja fein, dass man das auch mal anspricht. Ich frag mich die ganze Zeit schon, wieso diese Chemikalien so viel besser als das Öl sind. Wenn die das Öl zersetzten, will ich nicht wissen, was die manchem Tier im Meer so antun. Zumal das ja eine Nahrungskette ist und das irgendwann auch bei uns ankommt. Sicher ist das Meer groß und die Suppe wird sich gut verteilen, aber bei all dem was im Meerwasser schon so drinnen ist, wird das nicht besser werden.
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Re: CO2 Speicherung unter der Erde - CCS

Beitragvon Son of Daedalus » So 15. Aug 2010, 20:41

Lone Wolf hat geschrieben:Welche Chemie? Ich gebe zu, ich verstehe hier den Zusammenhang nicht so ganz?

Wenn man sich bedenkt, wieviel Chemie teilweise eingesetzt wird, um an begehrte Rohstoffe zu kommen.
Ich habe mal irgendwo gelesesen, dass in vielen Fällen allein 20 Liter Chemie (Zianid, Quecksilber) benötigt werden, um an das Gold eines Eherings zu gelangen.

Apropos Chemische Vorgänge: Ich habe gerade auf Heise gelesen, dass sich die Wasser-Versorger sich gegen das CCS-Verfahren formieren.

Heise: CO2-Einlagerung gefährdet Menschenrecht auf sauberes Trinkwasser
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Re: CO2 Speicherung unter der Erde - CCS

Beitragvon Lone Wolf » Mo 16. Aug 2010, 20:44

Das sich nun die Wasserversorger auch gegen diesen Plan wenden, finde ich gut. Denn das sind meine größten bedenken. Was richtet das in unserem Grundwasser an? Und ist das CO2 wirklich rein, oder da es ja aus irgendwelchen industriellen Anlagen z.b. Kohleverbrennung stammt, ist da noch was mit drinnen? z.b. Chemikalienreste? Quecksilber? Strahlende Partikelchen? Die dann ebenfalls in unser Grundwasser gelangen und sich dann in unseren Körpern anreichern? Denn ein Satz stimmt auf jeden Fall

heise.de hat geschrieben:...die Einlagerung ist nicht reversibel, sobald das CO2 im Boden ist, ist es nicht mehr beherrschbar.

Die Leutchen, die diese Anlage nun bauen wollen, übernehmen ja die Verantwortung für das, was dann kommen mag. Wie vorsichtig man mit solchen Äußerungen sein muss, können sie bei BP nachfragen, die haben da schmerzhafte Erfahrungen sammeln dürfen. Ich habe nicht herausfinden können, seit wann es diese Technik nun schon gibt. Also wieviele Jahre Erfahrung man damit sammeln konnte, um Aussagen treffen zu können "das ist völlig Sicher und es besteht keine Gefahr!" Ich las etwas von einer "Pilotanlage" aus dem Jahre 2008... das erscheint aber sogar mir als zu wenig Zeit, ich gebe den Leutchen mal 10 Jahre. 10 Jahre intensiver Forschung. Nach denen man das nun ins Erdreich pumpen möchte. Und man ist sich sicher, es wird den Menschen in der Ecke nichts passieren. Bei meiner Zahlensuche stieß ich auf den Nyos-See. Dann wollen wir doch mal hoffen, das das Gas da bleibt, wo die das hinleiten und sich nicht irgendwo eine "Gasblase" bildet, der Druck ansteigt und sich nach oben dann abbaut, auf das ein paar Leute in der Ecke dann eine frische Priese CO2 einatmen dürfen.

Son of Daedalus hat geschrieben:Ich habe mal irgendwo gelesesen, dass in vielen Fällen allein 20 Liter Chemie (Zianid, Quecksilber) benötigt werden, um an das Gold eines Eherings zu gelangen.

Das an sich schlimme dabei war/ist, dass man da vor Ort sehr "locker" mit umgegangen ist. Bei der Gewinnung müssen ganze Regionen massiv belastet worden sein. Gerade in früheren Zeiten, wo man sich über die Gefahren mancher Stoffe nicht so ganz bewusst war, hat man nicht so wirklich auf "Schutz" der Arbeiter geachtet und so sind wohl doch einige massiv vergiftet worden. Da man für die Gewinnung auch viel Wasser braucht, hat man das gerne an Flüssen aufbereitet und die Abwässer mitsamt der Chemikalien auch munter eingeleitet - so dass die Dörfer in der Ecke auch noch was davon hatten. Und so eine Quecksilbervergiftung ist sicher keine besonders angenehme Erfahrung, die die Lebenserwartung auch deutlich herabsetzt. Das man das heute in manchen Ländern nach wie vor sehr locker handhabt, brauch ich denke ich nicht zu erwähnen. Wer mit heutigem Wissen radioaktives Abwasser in offene Auffangbecken leitet, der nimmt es damit sicher auch nicht viel genauer.

Wobei die Landwirtschaft auch immer wieder ein Bereich ist, der was "Chemikalien" anbelangt durchaus mit "Interesse" betrachtet werden kann. Man will vill gar nicht so genau wissen, was die Bauern so alles auf ihren Feldern einsetzen, damit auch ja nur das richtige gedeiht. Und da wir selten etwas aus heimischem Anbau zu uns nehmen, sollten wir nicht nur die "strengen Richtlinien" in Deutschland im Auge behalten, sondern uns lieber die Ländern ansehen, wo das so alles herkommt. Sinnvoll ist es da Bekannte bei der Lebensmittelüberwachung zu haben.^^ Mal so vor dem Einkauf fix nachgefragt, wo man heute so seinen Salat kaufen kann... Wobei einem spätestens nach "Melamin" in Nahrung eh schlecht wird. Von dem ganzen anderem Schrott, den wir so futtern ganz zu schweigen.
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Re: CO2 Speicherung unter der Erde - CCS

Beitragvon Lone Wolf » Di 31. Aug 2010, 20:52

Und noch eine relativ interessante Idee. Die zwar auf anderen Wege einfacher zu lösen wäre, aber auch wenn man den Weg einschlagen würde, besser als nichts.

Es gibt auf der Erde ja so ein paar Dinge, die können CO2 aufnehmen. Das ist neben dem Meer ja vor allem das Grünzeugs. Besonders die Bäume werden hier gerne heran genommen, sind sie doch so schön groß und mächtig, das CO2 so klein und unscheinbar, mancher sieht hier in einem Baum wohl weit mehr (Ab)Hilfe als im Gras. Daher geht es im folgenden auch um Bäume.

Leider ist es ja so, dass man zwar weiß, dass Bäume CO2 aufnehmen und sogar umwandeln können, nur wachsen Bäume an Stellen, an denen doch auch andere Sachen wachsen könnten. Also weg mit den Bäumen! Die glorreiche neue Idee ist nun, pflanzt mehr Bäume! Die Idee ist gut, nur wo? Da wo Bäume wachsen, will man sie weg haben und wo sie nicht wachsen, da kann nichts wachsen. Oder? Irrtum! Mit einer netten kleinen Erfindung soll dies nun anders werden.

Bild


Die Idee dahinter ist recht simpel. Man hat eine Box aus Kunststoff in die werden 2 Bäumchen gepflanzt, die Öffnungen oben schließen sich dicht um die Baumstämmchen. Unten kommt noch Wasser hinein. Das Ganze nun bringt man in die Wüste und pflanzt es dort ein. Viel Wasser gibt es dort nicht, aber das braucht es auch erstmal nicht. Durch Kondensation wird jeden Tag eine kleine Menge an Wasser gewonnen, die ausreichen soll, dass das Bäumchen größer wird. Irgendwann ist es groß genug, dass die Wurzeln tief genug sind und sich das Bäumchen dann selbst versorgen kann. Das ein Baum mit sehr wenig Wasser und in karger Umgebung groß werden kann, zeigen viele Bäume im Gebirge, die scheinbar nur nackten Felsen zur Verfügung haben.

Theoretisch sollte das also funktionieren. Wie sinnvoll es ist, derartiges in der Wüste zu versuchen und nicht besser an geeigneteren Stellen wieder neu aufzuforsten, dass wage ich nicht zu beurteilen. Ob man die Wüste damit in ein blühendes und grünes Paradies verwandeln kann ebenso wenig. Mancher meint auch, damit würde die Wüste vernichtet und diese bräuchte man zum überleben evtl genauso dringend wie Meer, Regenwälder, usw. Da die Wüsten aber immer mehr zunehmen, denke ich, dürfte das vernachlässigbar sein. Es würde an sich ja reichen, all die Gebiete, die abgeholzt wurden, um Ackerland zu gewinnen, die aber nun schon wieder versteppen und veröden damit neu zu bewalden.

Wie bei der Idee mit dem Tanks mit Algen - warum denn nicht? Auch solche Kleinigkeiten können helfen. Und das klingt für mich natürlicher als CO2 in den Boden zu leiten. Mag sein, dass es nicht überall klappt. Ich denke mal sollte mit der Pflanzenauswahl auch nicht zu sehr auf "soll noch Früchte zur Nahrungsgewinnung tragen" achten, sondern schauen, was wo wachsen kann. Und dann mal munter los. Wobei ich mir auch wünschen würde, man würde in anderen niederschlagsreichen Ecken ebenfalls wieder ans Aufforsten und nicht ans Abholzen denken.

Der Artikel dazu und die Quelle des Bildes: Erfinder will Bäume in der Wüste anpflanzen
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Re: CO2 Speicherung unter der Erde - CCS

Beitragvon Son of Daedalus » Fr 3. Sep 2010, 14:35

Das Thema "Nyos See" finde ich sehr interessant. Danke!^^
Als Kind, kam mir während meiner Schulzeit beim Thema "Zusammensetzung der Luft und der Atmosphäre" übrigens die Angst auf, dass wir eines Tages womöglich nicht mehr genug Sauerstoff zur Verfügung hätten und ich machte mir sogar für kurze Zeit ernsthaft Gedanken darüber weniger zu atmen. Auch wenn mich die Naturwissenschaften (außer Mathe) nicht sonderlich interessierten, so stieß das Thema bereits damals etwas in mir an.^^
So gesehen wäre es vielleicht sinnvoll das Atmen zu regulieren!? :D
Ich erinnere mich an einem uralten Beitrag im "Weltspiegel", wo darüber berichtet wurde, dass in China Sauerstoffstationen existieren, wo sich neureiche Chinesen Sauerstoff durch einer Maske zuführen. Eine Mutter meinte in diesem Bericht zum Kind "Das ist noch nichts für Dich!" :D

Letztendlich könnte wirklich innovative Technik die Lösung des Problems vorantreiben.
Es stellt sich jedoch die Frage, welche Möglichkeiten uns bereits heute (nicht nur in China) zur Verfügung stehen.
Der Spiegel: Künstlicher Schneesturm lässt Pekinger frieren

Die Idee mit den Bäumepflanzen wird ja teilweise praktiziert, z. B. wenn Aktivisten "CO2-neutrale Events" planen oder durch "CO2-neutrales Fliegen". Dann werden dann wie Du es erwähntest, irgendwo Bäume gepflanzt oder anderweitig Emissionen eingespart.
Ich hielte eine wirkliche Ökosteuer, bei der umweltschädliche Produkte stärker besteuert werden, für wesentlich effektiver. Eine Konsumsteuer, die sich hauptsächlich nach Umweltkriterien (nicht nur CO2-Verbrauch) richten würde, wäre eine Möglichkeit das Verhalten der Verbraucher zu steuern. Götz W Werner plant in seiner Idee der ökonomischen Umgestaltung eine solche Komponente mittlerweile ja mit ein.
Son of Daedalus
 
Registriert: Mi 9. Jun 2010, 06:32

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